Klimaschutz lohnt sich!

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Seit rund einem Jahr nehmen wir an der Initiative “Fifty-Fifty-junior” teil und haben heute die erste Auswertung erhalten. Es geht darum, gemeinsam mit den Kindern sorgsam mit Energien in der Kita umzugehen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Finanziell loht sich die Beteiligung an der Initiative auch. Wenn weniger Strom und weniger Heizungsenergie verbraucht wird, spart die Kita in diesen Bereichen Geld. Der eingesparte Betrag wird geteilt. 50% behält die Kita und darf den Betrag für schöne Dinge ausgeben. Die anderen 50% bekommt der Eigentümer der jeweiligen Kita (bei uns also Kinderwelt Hamburg e.V.), um z.B. andere Klimaschutzprojekte und -maßnahmen in seinen Kitas unterstützen zu können.

In der Kita Heidberg haben wir insbesondere an Heizenergie gespart – ohne zu frieren. Wir haben u.a. auf die korrekte Einstellung der Heizungsanlage und der Heizkörperthermostate geachtet. Durch diese Maßnahmen haben wir 8,1% Heizungs-/Fernwärmeenergie eingespart. Das entspricht 8.673 Kilowattstunden weniger und umgerechnet 2,6 Tonnen weniger Kohlendioxidemission. Und die Kinder können sich zusätzlich über rund 300,00 EUR Mehreinnahmen freuen, die wir in neue Spiele, Bücher und Bastelmaterialien investieren werden. Klimaschutz lohnt sich!

Selten gesehen

Beim Streifzug durch den Garten haben die Kinder heute etwas ganz besonderes gefunden. Nämlich ein Tier, das selten in der Natur vorkommt – einen Hornissenschwärmer bzw. gleich mehrere.

Der Hornissenschwärmer (Sesia apiformis) sieht einer Hornisse zum Verwechseln ähnlich, selbst das Summen beim Fliegen hört sich nahezu gleich an. Doch der Hornissenschwärmer ist ein harmloser Schmetterling ohne Wehrstachel aus der Familie der Glasflügler. Für jeden Vogel ab Starengröße wäre er eigentlich ein Leckerbissen, wäre da nicht seine schwarzgelbe Warntracht. Und da er weitaus seltener anzutreffen ist als Hornissen, haben die meisten Insektenfresser schon ihre Erfahrung mit den schwarzgelb Gestreiften gemacht, bevor sie das erste Mal auf einen Hornissenschwärmer treffen. Als Trittbrettfahrer der wehrhaften Hornissen kommt er so in den meisten Fällen ungeschoren davon. Biologen bezeichnen das Nachahmen im Aussehen gefährlicher Tiere durch völlig harmlose Arten als Mimikry.

Hornissenschwärmer 2 Hornissenschwärmer

 

Unser eigener Frischkäse

BNEWo die Milch herkommt weiß doch jedes Kind! Aber wie wird aus der Milch eigentlich der leckere Frischkäse hergestellt, den es in so vielen verschiedenen Sorten gibt und der so gern als Brotbelag genutzt wird? Die jüngeren Elementarkinder und Madeleine haben die Frage unter die Lupe genommen und ihren eigenen Frischkäse hergestellt. Das Ergebnis: einfach lecker!

Und so geht´s:

Die Milch wird im Topf erhitzt, sie sollte jedoch noch nicht sieden bzw. kochen, d.h. die Milch darf nicht im Kochtopf nach oben steigen. Du solltest sie immer gut umrühren, um zu verhindern, dass die Milch anbrennt oder sich eine Haut darauf bildet. In die heiße Milch kann nun unter Rühren so lange Zitronensaft hinzugegeben werden, bis das Milcheiweiß ausflockt, so nennt man es, wenn sich eine festere Masse von einer klaren Flüssigkeit trennt. Es entsteht dann eine gelbliche Molke. Vorsicht – es darf dabei nur sehr langsam und sehr vorsichtig gerührt werden, da ansonsten der „Käsebruch“ zu feinkörnig wird und sich nicht mehr abtrennen lässt. Noch heiß wird die Masse durch ein Tuch, das in einem Sieb liegt, gegossen. So trennst du die Molke von dem was später der Käse wird. Das Abtropfen des „Käsebruchs“ benötigt ein kurze Weile. Mit Hilfe des Löffels kann zwischenzeitlich immer wieder überprüft werden, ob der entstehende Frischkäse eine gute Konsistenz erreicht hat, also nicht mehr flüssig ist. Wenn die Flüssigkeit (Molke) gut abgelaufen und gekühlt ist, kannst du das Tuch aus dem Sieb nehmen. Die auslaufende, abgekühlte Molke darf pur oder z.B. mit Fruchtsaft gemischt getrunken werden! Unsere Kinder haben daraus einen leckeren Bananensaft gemacht. Zum Schluss haben wir den Frischkäse mit Kräutern aus unserem Garten gewürzt.

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Erste Vorarbeiten

BNELetzte Woche hatten wir gut zu tun. Beete wurden umgegraben, neu angelegt oder mit neuer Pflanzerde versehen, die mit einem großen LWS angeliefert wurde. Schließlich musst alles gut vorbereitet werden für unsere kleine Landwirtschaft.

Die kleinen Elementarkinder haben mit Eva und Claudia die Beete vorbereitet und die Hortkinder haben zusammen mit Tobias die neue Pflanzerde in den Gemüsegarten gebracht. In dieser Woche möchten wir Kartoffeln pflanzen. Hierfür haben wir einen kleinen Kartoffelacker vorbereitet.

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So sieht ein Igel aus

Letzten Mittwoch haben sich unsere Elementarkinder und Kathrin mit dem Thema Herbst beschäftigt. Und im Laufe ihrer Unterhaltung sind sie bei den Igeln stehen geblieben, die einige Kinder in den letzten Tagen beobachtet haben. Da wir gerade keinen Igel im Garten haben, haben wir uns einen bei YouTube angesehen und den möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Was hat der Herbst mit Kunst und Mathe zu tun?

Die Antwort auf die Frage finden Sie in den Fotos. Katharina, Catalina, Kalyani, Lena und Melis haben heute ganz spontan Blätter sortiert und in eine Struktur gebracht. Es sind nicht nur geometrische Objekte entstanden, sondern auch noch tolle Naturkunstwerke. Frank hat die Kinder dabei beobachtet und gleich ein paar Fotos gemacht.