Wir haben neue Untermieter

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Für den Bau unseres Brotbackofens haben wir uns etwas Lehm besorgt, um damit den Ofen zu verputzen. Als es soweit war und wir den Lehm benutzen wollten, haben wir gesehen, dass sich neue Bewohner in unserem Garten niedergelassen haben – Erdkröten. Kurzerhand wurde beschlossen, dass die Bewohner unbedingt bleiben müssen und der Lehm – das Zuhause der Erdkröten – nicht weiter verbaut werden darf. Seit ein paar Tagen haben wir nun ein kleines Krötenschutzgebiet im Garten. Warnhinweise zum Schutz der Kröten wurden aufgestellt und eine kleine “Einzäunung” gebastelt. Die grüne Plane sorgt dafür, dass der Lehm nicht zu feucht wird.

Selten gesehen

Beim Streifzug durch den Garten haben die Kinder heute etwas ganz besonderes gefunden. Nämlich ein Tier, das selten in der Natur vorkommt – einen Hornissenschwärmer bzw. gleich mehrere.

Der Hornissenschwärmer (Sesia apiformis) sieht einer Hornisse zum Verwechseln ähnlich, selbst das Summen beim Fliegen hört sich nahezu gleich an. Doch der Hornissenschwärmer ist ein harmloser Schmetterling ohne Wehrstachel aus der Familie der Glasflügler. Für jeden Vogel ab Starengröße wäre er eigentlich ein Leckerbissen, wäre da nicht seine schwarzgelbe Warntracht. Und da er weitaus seltener anzutreffen ist als Hornissen, haben die meisten Insektenfresser schon ihre Erfahrung mit den schwarzgelb Gestreiften gemacht, bevor sie das erste Mal auf einen Hornissenschwärmer treffen. Als Trittbrettfahrer der wehrhaften Hornissen kommt er so in den meisten Fällen ungeschoren davon. Biologen bezeichnen das Nachahmen im Aussehen gefährlicher Tiere durch völlig harmlose Arten als Mimikry.

Hornissenschwärmer 2 Hornissenschwärmer

 

Unser eigener Frischkäse

BNEWo die Milch herkommt weiß doch jedes Kind! Aber wie wird aus der Milch eigentlich der leckere Frischkäse hergestellt, den es in so vielen verschiedenen Sorten gibt und der so gern als Brotbelag genutzt wird? Die jüngeren Elementarkinder und Madeleine haben die Frage unter die Lupe genommen und ihren eigenen Frischkäse hergestellt. Das Ergebnis: einfach lecker!

Und so geht´s:

Die Milch wird im Topf erhitzt, sie sollte jedoch noch nicht sieden bzw. kochen, d.h. die Milch darf nicht im Kochtopf nach oben steigen. Du solltest sie immer gut umrühren, um zu verhindern, dass die Milch anbrennt oder sich eine Haut darauf bildet. In die heiße Milch kann nun unter Rühren so lange Zitronensaft hinzugegeben werden, bis das Milcheiweiß ausflockt, so nennt man es, wenn sich eine festere Masse von einer klaren Flüssigkeit trennt. Es entsteht dann eine gelbliche Molke. Vorsicht – es darf dabei nur sehr langsam und sehr vorsichtig gerührt werden, da ansonsten der „Käsebruch“ zu feinkörnig wird und sich nicht mehr abtrennen lässt. Noch heiß wird die Masse durch ein Tuch, das in einem Sieb liegt, gegossen. So trennst du die Molke von dem was später der Käse wird. Das Abtropfen des „Käsebruchs“ benötigt ein kurze Weile. Mit Hilfe des Löffels kann zwischenzeitlich immer wieder überprüft werden, ob der entstehende Frischkäse eine gute Konsistenz erreicht hat, also nicht mehr flüssig ist. Wenn die Flüssigkeit (Molke) gut abgelaufen und gekühlt ist, kannst du das Tuch aus dem Sieb nehmen. Die auslaufende, abgekühlte Molke darf pur oder z.B. mit Fruchtsaft gemischt getrunken werden! Unsere Kinder haben daraus einen leckeren Bananensaft gemacht. Zum Schluss haben wir den Frischkäse mit Kräutern aus unserem Garten gewürzt.

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Gartenprojekt der Hortkinder

Gestern waren unser Schulkinder wieder einmal sehr fleißig und haben die Kräuterschnecke im Garten neu bepflanzt. Nun warten wir darauf, dass der Schnittlauch-, Petersilien-, Möhren- und Radischensamen aufgeht. Mal schauen, wie lange das dauert. Das Gartenprojekt wird in dieser Woche von Ingrida begleitet.

So sieht ein Igel aus

Letzten Mittwoch haben sich unsere Elementarkinder und Kathrin mit dem Thema Herbst beschäftigt. Und im Laufe ihrer Unterhaltung sind sie bei den Igeln stehen geblieben, die einige Kinder in den letzten Tagen beobachtet haben. Da wir gerade keinen Igel im Garten haben, haben wir uns einen bei YouTube angesehen und den möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Was hat der Herbst mit Kunst und Mathe zu tun?

Die Antwort auf die Frage finden Sie in den Fotos. Katharina, Catalina, Kalyani, Lena und Melis haben heute ganz spontan Blätter sortiert und in eine Struktur gebracht. Es sind nicht nur geometrische Objekte entstanden, sondern auch noch tolle Naturkunstwerke. Frank hat die Kinder dabei beobachtet und gleich ein paar Fotos gemacht.

Spontan und schön

Das Gymnasium Heidberg hat uns Freitag spontan eingeladen, den schuleigenen Zoo zu besuchen und das Angebot haben wir gleich angenommen. Milo, Lasse, Jonas und Ricardo sind mit Tobias in die Schule gegangen und haben sich die vielen Vögel, Fische, Mäuse und Schlangen angesehen. Und wer mutig war, durfte die Schlangen sogar anfassen und streicheln. Zum Schluss hat auch noch jedes Kind eine Schlangenhaut geschenkt bekommen. Im Namen der Kinder bedanken wir uns herzlich für die wieder einmal tolle Führung!

Das grüne Heupferd

Lasse und Leif haben vorhin im Gemüsegarten ein grünes Heupferd gefunden und gleich ein paar Fotos davon gemacht. Wenn Sie nicht wissen, was ein Heupferd ist (vermutlich haben Sie im Biounterricht nicht richtig aufgepasst), dann lesen Sie weiter…

Das Grüne Heupferd, auch Großes Heupferd oder Großes Grünes Heupferd genannt, ist eine der größten in Mitteleuropa vorkommenden Langfühlerschrecken aus der Familie der Laubheuschrecken. Die Art gehört zu den häufigsten Laubheuschrecken Mitteleuropas. Die Tiere haben eine Körperlänge von 28 bis 36 Millimetern (Männchen) bzw. 32 bis 42 Millimetern (Weibchen).

Das Grüne Heupferd ernährt sich hauptsächlich von verschiedenen Insekten und deren Larven und auch von schwachen und verletzten Artgenossen. Darüber hinaus fressen sie an einer Vielzahl verschiedener Pflanzen, wobei weiche, krautige Pflanzen bevorzugt werden. Die Tiere können mit ihren voll entwickelten Flügeln hervorragend fliegen.

Jäger und Sammler

Mit Sicherheit möchten wir keine Klischees bedienen, aber scheinbar gibt es sie doch, die “genetischen Verhaltensunterschiede” zwischen Mädchen und Jungen. Während heute die Jungen mit Frank Pfeile und Bögen im Raakmoor gebaut haben (und sie natürlich gleich ausprobieren wollten), hat Magali lieber etwas Künstlerisches gemacht. Sie hat einen Bilderrahmen gebaut und eine hübsche Naturcollage erstellt.